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Sichtbarkeit

  • Autorenbild: Chiara Cossutta
    Chiara Cossutta
  • 3. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Wünschen wir uns nicht alle gesehen zu werden? Und doch tun wir selbst oft alles dafür unsichtbar zu sein...


Bevor du das Haus verlässt ziehst du deine Maske an...

Unbewusst.

Zum Schutz.


Doch wovor willst du dich schützen?

Vor Bewertungen und Ablehnung?

Evolutionär gesehen ist Anpassung eine wichtige Überlebensstrategien. Wer von der Gruppe ausgegrenzt wurde, war allein - Alleinsein bedeutet Gefahr. Dieses Programm ist tief in uns verankert.


Und heute?

Heute droht uns dieses Schicksal nicht mehr.

Doch das Überlebensprogramm läuft weiter.


Warum fällt es uns so schwer, die Maske abzulegen, wenn wir sie nicht mehr brauchen? ..Wenn keine Gefahr droht.


Die Antwort ist unbequem...


Authentisch sichtbar zu sein bedeutet, angreifbar zu sein.

Du bist nicht mehr glatt.

Nicht mehr bequem.

Du fällst auf.

Du fällst damit auf, dass du nicht perfekt bist...


Dafür aber vor allem eines : menschlich.


Und eine Sache möchte ich dir noch mitgeben, wenn du bis hier hin gelesen hast.

Nicht alle müssen dich mögen - sondern du selbst.


Authentisch sein heißt nicht, von allen verstanden zu werden. Wir können verbunden sein, auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind. Wir können voneinander lernen, wenn wir unsere Perspektiven miteinander teilen -

nicht weil wir uns belehren wollen, sondern weil wir ehrlich mit uns selbst sind.


Du darfst dir selbst und allen anderen die Freiheit geben,

aus der Reihe zu tanzen.






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